André HellerDie Bertolt Brecht RevueDer Chanson AbendAnnette von Droste-HülshoffDer große Heinz Erhardt AbendAntoine de Saint-ExupéryGoetheHeine in ParisHermann HesseDie Hollaender RevueLoriotChristian MorgensternRilkeRingelnatzGefährliches WochenendeDer Erich Kästner Abend

Die Bertolt Brecht Revue

Musik: Weill, Eisler, Dessau

Nichts bei Brecht ist lau, unverbindlich oder seicht.
Seine Sprache, seine Ideen, seine Sujets sind provokativ.
Seine politischen Ansichten ebenfalls.
Wer einen Brecht Abend inszeniert und auf die Bühne bringt,
weiß worauf er sich einlässt. In den fünfziger Jahren war Brecht der Schrecken der bürgerlichen Gesellschaft
in der Bundesrepublik Deutschland.
Damals gehörte schon eine Portion Mut dazu, Brecht auf die Bühne zu bringen,
zumal dieser die Ungeheuerlichkeit besaß, nach seiner Rückkehr aus Amerika in der DDR Zuflucht zu suchen.

Heute kann man mit Brecht keinen Theaterskandal mehr provozieren wie bei der Uraufführung 1928
im Theater am Schiffbauerdamm.
Dennoch an einem Brecht -Liederabend zu arbeiten ist aufregend schön und anstrengend,
bewegt man sich doch musikalisch vom Gassenhauer bis zur 12 Ton Musik.
Brechts Lieder von Kurt Weill werden von vielen Sängerinnen und Sängern gesungen.


Eine Bandbreite, die neben Weill auch die Kompositionen von Paul Dessau und Hans Eisler,
an einem Abend von derselben Sängerin vorgetragen, umfasst, ist selten.
Das Thema des Abends ist die Begegnung Brechts mit diesen drei Komponisten und die Folgen
nicht nur für Brecht, sondern für die gesamte deutsche Theatergeschichte. Alle Lieder des Abends werden
in diesen Zusammenhang gestellt, aber nicht nur das:


Vermittelt werden auch die Geschichten aus ganz unterschiedlichen Stücken,
in denen die Lieder eingebettet sind.
Es erklingen Lieder aus der "Dreigroschenoper",
aus "Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny",
aus "Schweyk im 2. Weltkrieg",
aus "Herr Puntila und sein Knecht Matti",
aus "Der gute Mensch von Sezuan"
um nur einige Stücke zu nennen.
Daneben aus den Elegien „Oh Fallada, wie du hangest" oder die erste und zweite Elegie.
Also ein Brecht Abend unterhaltsam und politisch zugleich.

Gesang: Barbara Kleyboldt

Flügel / Akkordeon: Gerhard Giel

Regie: Rüdiger Trappmann

Pressestimmen